Maßatelier

 

Kreiere deine Traumschleife; wir fertigen sie an.

Das Maßatelier


Zu bestimmten Anlässen oder für ein stilsicheres Auftreten beim alltäglichen Flanieren durch die Straßen – nicht immer ist es einfach, die gewünschten Accessoirs zu finden. Mit dem Querbinder – Maßatelier hat die Suche endlich ein Ende!

EXKLUSIVE MATERIALIEN | MAXIMALE INDIVIDUALITÄT

Stil ist der äußere Ausdruck einer inneren Harmonie der Seele.

William Hazlitt

Warenkunde

Das kleine 1×1 der Stoffe

 

der Klassiker

Satinseide

Bereits Pierre Lorillard bevorzugte seine Bow-Ties aus schwarzer Satinseide. Seine Outfitkreation, die er zu einem Ball im Jahr 1886 im Tuxedo Club trug, war stilbildend und ist bis heute noch als Black-Tie Dresscode für Abendevents gewünscht. Und auch aus den Kinospektakeln Hollywoods der 1930er und 40er Jahre war die Satinseide nicht wegzudenken. So trug zum Beispiel Fay Wray ein weißes Satinkleid, während King Kong sie auf dem Empire State Building ausführte. Der Grund für die anhaltende Begeisterung für das Textil ist leicht erklärt: Der haptische Genuss des fließend fallenden und weichen Stoffes sowie die glatte und glänzende Oberfläche, die das Licht reflektiert, vermitteln Sinnlichkeit und Luxuriösität (sogar in Schwarz-Weiß).

  • glatte & glänzende Oberfläche
  • weicher & fließender Fall
  • sinnlich & luxuriös
  • empfindliche Oberfläche

Modelle aus diesem Stoff:

mythisches Textil

Seide

Schon seit mehr als 5000 Jahre wird die Raupe des Maulbeerspinners – ein weiß-grauer Schmetterling – in China gezüchtet, um seinen Kokon für die Seidengewinnung zu nutzen. Nach einer Legende konnte das Geheimnis der Seide lange Zeit bewahrt werden. Erst um das Jahr 550 n. Chr. sollen zwei Mönche es geschafft haben, einige Eier außer Landes zu schmuggeln. Das Verlangen um das Seidengeheimnis ist gut nachzuvollziehen: ein einzelner Seidenfaden des Maulbeerspinners kann bis zu 3 500 Meter lang sein und ist die feinste, für Textilien verwendete Faser (10 000 Meter Faden wiegen ein bis vier Gramm). Auch das seidig glänzende Webprodukt entfaltet den verführerischen Charakter seines Kultivierungsmythos

  • stark glänzende Oberfläche
  • edel & Luxuriös
  • knittert kaum
  • sehr empfindlich gegenüber Laugen

edler Casual-Chic

Dupionseide

Die Dupionseide vereint eine unregelmäßig, herbe Struktur mit den edlen und feinen Zügen der Seide. Klassischerweise wurden für diesen Effekt die Seidenfäden von Doppelkokons als Schussfaden verwendet, da diese unregelmäßiger in ihrer Dicke sind (daher vermutlich der Name Dupion vom ital. „duplico“). Heute wird meist auf Schappseide zurückgegriffen, da diese ähnliche Eigenschaften aufweist. Dupionseide eignet sich hervorragend um dem eleganten Abend-Outfit etwas Maskulinität oder auch dem Alltag etwas Eleganz zu verleihen.

  • unregelmäßige & glänzende Oberfläche
  • deutliche horizontale struktur
  • edel & herb
  •  

der König auf dem Roten-Teppig

Samt

Was den roten Samtvorhang, den Krönungsmantel von Königinnen und Königen und samtene Querbinder gemeinsam haben? Ganz klar: den royalen, edlen und einzigartigen Esprit, den die Materialeigenschaften des Samtes versprühen. Der Samt gehört zu den edelsten Stoffen überhaupt und für die Herstellung ist ein Spezialwebstuhl erforderlich. Bis ins 19. Jahrhundert hinein mussten die Garnschlaufen sogar Reihe für Reihe von Hand mit einem Messer aufgeschnitten werden, um den gewünschten, samtigen Flor zu erhalten, der den Samt ausmacht. Um den oft recht schwer fallenden Samt auch in der Form eines filigranen Querbinder zu genießen, verwenden wir Seidensammt, dessen Flor mit Viscose ergänzt wird – das macht ihn angenehm weich und geschmeidig.

  • samtig weiche Haptik
  • weicher & voluminöser Fall
  • royal & einzigartig
  • kann nicht gebügelt werden (Flor wird sonst flachgedrückt)

Modelle aus diesem Stoff:

der Allraounder

Baumwolle

Schon die Maya und Atzteken handelten Baumwollstoffe als Luxusgüter und auch die Griechen und Römer schätzten das Importgut für seine Feinheit und Weiße. Erst im 18. Jahrhundert verdrängt es z.B. das Leinen und wird zur größten Quelle für Textilien. Bumwolle wird aus den sehr reißfesten Samenfasern der Baumwollpflanze gewonnen und kann äußerst vielfältig verarbeitet werden. Je nach Webart und Veredelung kann sie geschmeidig und zart (vor allem bei den besonders hochwertigen Arten wie der ägyptische Mako-Baumwolle, der peruanischen Pima-Baumwolle und der Sea-Island-Baumwolle), bis zu fest und robust ausfallen. Der echte Allrounder findet demnach auch Verwendung von der grazilen Abendgaderobe bis zur robusten Arbeitshose.

  • sehr vielfältiges Erscheinungsbild
  • weicher bis steifer Fall
  • sinnlich & edel bis casual & robust

luftig und edel für den Alltag

Leinen

Die Flachsfaser des Leinenstoffs wird aus den Stängeln des blau blühenden Leins gewonnen und ist das älteste, vom Menschen kultivierte Textil. Der Stoff weist eine leicht unregelmäßige Gewebestruktur auf, die besonders bei grob und locker gewebten Leinen auffällt. Die Flachsfaser ist sehr robust und verleiht dem Textil einen edlen Glanz. Der Stoff greift sich recht steif und überzeugt durch hohe Standfestigkeit. Aufgrund seiner Materialeigenschaften ist der Leinen bestens gerüstet für den täglichen Gebrauch und zeigt sich (gerade wenn er grob gewebt ist) mit maskulinem und herbem Charme. In seiner fein gewebten Ausführung besticht er aber auch durch seinen filigranen und edlen Look.

  • strukturierte & glänzende Oberfläche
  • steifer Griff und hohe Standfestigkeit
  • maskulin & herb bis filigran & edel
  • knitteranfällig